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pattern of the week: Jerseykleid LISBETH

Werbung – Einen schönen Freitag abend wünsche ich Euch! Und falls Ihr Euch jetzt fragt, ob Ihr einen Klick in der Optik habt, kann ich Euch beruhigen. Der Schnitt da links in der technischen Zeichnung ist gar nicht der, den Ihr auf dem Bild seht. Also, doch-es ist das gleiche Schnittmuster: das Jerseykleid LISBETH.

Aber Ihr seht da zwei verschiedene Varianten – so ist das. Aber von vorne. LISBETH ist im letzten Frühling entstanden und ganz schnell zu meinem liebsten Sommerkleid avanciert. Näht sich schnell, sitzt schön locker und luftig und je wärmer es wird, desto cooler ist der Schnitt. Das habe ich ausgiebig mit den unterschiedlichsten Materialien getestet!

Ich muß nämlich dazu sagen: ich hasse Sommerkleider. Überhaupt sind Sommerklamotten für mich das Grauen. Echt wahr! Immer das gleiche Theater: ich suche nach was Passendem und finde nix – weder was Genähtes und schon gar nix Gekauftes! Und man kann nicht sagen, ich hätte es nicht versucht!

Nur eins steht fest: es muß locker und luftig sein sonst fühle ich mich wie Wurst in Pelle! Ich käme auch nie auf den Gedanken, bei 30°C eine ADELE anzuziehen – das ist für mich ein absoluter Winterschnitt, so mit Stiefeln und fertig. Es muß also schön flattern und das tut LISBETH nun auch.

Allerdings ist die A-Linie gerade so weit, dass sie locker über die Hüfte fällt (so weit wallend nach unten hin ist nämlich auch so gar nicht meins)! Dazu gibt’s noch eine Kapuze und einen Stehkragen weil man beides irgendwie immer braucht und zwei Abnäher für die Form. Außerdem habe ich mich da für den einfachsten aller Ärmel entschieden, nämlich gar keinen – die Schulter ist überschnitten. Das macht es ganz einfach und man kriegt es auch als totaler Näh-Beginner hin.

Außerdem hatte ich dann auch mal Bock auf ein bisschen was Mädchenhaftes, Verspieltes und so kam der Kräuselrock dazu. Das ist auch ganz einfach weil man nur einen Stoffstreifen an einigen Stellen einkräuselt und an das Oberteil näht. Worauf man dabei achten muß, dass es an der Hüfte nachher nicht aufträgt – das erzähle ich Euch die Tage mal.

Und wie Ihr hier in den Bildern seht, habe ich vor nichts Halt gemacht – ich kann also sagen, dass der Schnitt für das Jerseykleid (gibt’s nämlich auch für Webware) aus Lederjerseyimitat genauso gut funktioniert wie aus Wolle/Seide und allem dazwischen. Fällt aber natürlich immer unterschiedlich aus. Das haben meine Probenäh-Mädels übrigens einstimmig bestätigt. Und da waren einige dabei, die den Schnitt anfangs so gar nicht mochten!

Am Ende ist LISBETH als Jerseykleid eins der Schnittmuster geworden, die im Probenähen (und auch danach) am meisten genäht wurden. Ich glaube, eine meiner Mädels hat es insgesamt auf über 20 gebracht und die Statistik damit auch gnadenlos in die Höhe getrieben! So viele habe nicht mal ich!

In den nächsten Tagen zeige ich Euch mal meine Favoriten und auch wie man den Kräuselrock so hinkriegt, dass er nicht aufträgt. Jetzt gibt es das eBook LISBETH Jersey aber erstmal bis nächsten Freitag für runde 5€ in meinem Shop – und natürlich auch als Papierschnittmuster!

Habt einen schönen Freitag abend!
Liebste Grüße,

Antje

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